Blumentöpfe aus Terracotta wieder wie neu erscheinen lassen

Allein der Klang des Wortes „Terracotta“ lässt einen schon an Italien und Sonne denken. Nicht umsonst ist Terracotta schon zu einer festen Farbbezeichnung geworden. Man verbindet Sie mit mediterranem Klima, Olivenhainen und einer wunderbaren Landschaft. Aber vor allem als Material erfreut sich Terracotta schon seit der Antike dauerhafter Beliebtheit. Wie Sie Ihre Lieblingsstücke wie Vasen, Blumentöpfe oder Tontöpfe reinigen, ohne dass hochwertige Material anzugreifen, möchten wir Ihnen hier erklären – und ein paar Tipps und Tricks fürs Terracotta Reinigen geben.

Die Geschichte der gebrannten Erde

Der deutsche Name Terracotta setzt sich aus den lateinischen Worten „terra cotta“ zusammen, das „gebrannte Erde“ bedeutet. Dieser Name kommt nicht von ungefähr, handelt es sich bei Terracotta doch um gebrannten Ton. Aber auch bei Terracotta gibt es unterschiedliche Farbnuancen von Ockergelb bis eher Kaminrot. Terracotta ist aber nicht nur ein sehr schöner Werkstoff, sondern auch ein sehr alter. Schon in der Antike wurde er für verschiedene Bereiche des Häuserbaus eingesetzt und kam auch in der Kunst für Skulpturen und Fresken zum Einsatz – und natürlich auch wie heute noch bei Gefäßen. Noch heute gilt Ton aus der italienische Stadt Siena als besonders hochwertig und kostbar. Um Terracotta herzustellen, wird Ton bis zu einem Tag bei einer Temperatur um die 1000 Grad Celsius gebrannt, was generell bei Brennvorgängen als relativ geringe Temperatur gilt. Dadurch wird dem Ton das Wasser entzogen und das Material härtet aus. Damit das Terracotta später auch witterungsbeständig ist, muss es anschließend für eine längere Zeit im Wasser abgekühlt werden. Fertig ist der Terracotta-Topf.

Aber warum ist Terracotta schon seit Jahrtausenden so beliebt? Terracotta bzw. besonders der klassische Siena-Terracotta ist ein Material, das durch die offenen Poren Wasser aufnehmen kann – und damit perfekt für den Einsatz im Garten ist. Aber auch hier gilt, wie so oft: Die Wertarbeit, teilweise sogar noch Handarbeit des italienischen Originals hat seinen Preis – aber auch eine längere Haltbarkeit als die preiswerteren Varianten aus Fernost. Natürlich müssen auch die tollen Produkte aus Italien richtig gepflegt werden und mehrere Saisons dem Frost zu trotzen.

Terracotta reinigen – so wird’s gemacht

Egal, ob Blumentöpfe oder Vasen – wenn Sie Ihren Terracotta reinigen möchten, sollten Sie zu einem hochwertigen Pflegeprodukt greifen. Dabei ist es egal, ob es sich um hand- oder maschinell gefertigten Terracotta handelt. Mit dem MELLERUD Terracotta und Tonreiniger erhalten Sie nicht nur die natürliche Schönheit von Vasen, Skulpturen und Brunnen in Ihrem Garten, sondern entfernen auch Ausblühungen auf Cottoplatten.
Tragen Sie bei der Anwendung Handschuhe und geeignete Schutzkleidung. Danach nässen Sie zunächst die zu behandelnde Oberfläche gut vor und bringen Sie den Reiniger je nach Verschmutzungsgrad pur oder verdünnt mit Wasser und einem Schwamm oder Pinsel gleichmäßig auf. Jetzt muss das Produkt einwirken und dabei immer feuchtgehalten werden. Danach können Sie die gelösten Reste mit einer feinen Bürste oder bei empfindlichen Material besser einem Schwamm aufnehmen und das Ganze mit Wasser nachspülen. Sollten die Verschmutzungen besonders hartnäckig sein, wiederholen Sie den Vorgang. Kleinere Gefäße wie Vasen können Sie auch in einer verdünnten Lösung des Reinigers für mehrere Stunden einlegen. Generell und vor allem bei Pflanzengefäßen gilt es am Ende immer mit ausreichend Wasser nachzuspülen.

Terracotta imprägnieren – so haben Sie länger was davon

Jetzt ist Ihre Terracotta-Oberfläche wieder sauber. Um Vasen, Blumentöpfe oder Tontöpfe aus dem Außenbereich auch langfristig zu gegen Salzablagerungen, Wasserflecken und Durchfeuchtung zu
schützen, sollten Sie diese jetzt noch imprägnieren. Dazu eignet sich optimal die MELLERUD Terracotta und Ton Imprägnierung. Tragen Sie diese auf die gereinigte und trockene Oberfläche mit einer Rolle oder Pinsel gleichmäßig und bei Pflanzgefäßen auf der Innen- und Außenseite auf. Diese Anwendung wiederholen Sie nach etwa 2 Min. im noch feuchten Zustand der Oberfläche. Tragen Sie dabei eine so große Menge des Produkts auf, dass eine Sättigung der Oberfläche eintritt, aber ein Überschuss vermieden wird, damit das Material nicht fleckig wird. Nach 24 Stunden ist das Pflanzgefäß, die Vasen oder die Skulptur wieder einsatzfähig und kann Wasser bzw. der Witterung ausgesetzt werden.

Fazit:

Terracotta ist im wahrsten Sinne des Wortes seit Jahrtausenden ein Dauerbrenner. Um die meist nicht günstigen Lieblingsstücke wie Vasen und Blumentöpfe aus dem hochwertigen Material auch über Jahre schön und robust zu halten, sollten Sie hochwertige Reiniger benutzen. MELLERUD bietet Ihnen dazu zwei aufeinander aufbauende Spezialprodukte, die dafür sorgen, dass Sie noch lange Spaß an Ihren mediterranen Schönheiten haben.