Lavendel schneiden – so machen Sie es richtig

Er erinnert uns mit seinen Farben an endlose Felder in der Provence und mit seinem Geruch an sinnliches Parfum – Lavendel ist in Aussehen und Duft eine reine Freude für die Sinne. Kein Wunder also, dass er sich auch in vielen deutschen Gärten wiederfindet. Dennoch muss auch diese Schönheit jedes Jahr zurechtgeschnitten werden. Das frischt Lavendel nicht nur wieder auf, sondern erleichtert Ihnen die Pflege auch für die Zukunft. Wir erklären, wie das ganz einfach geht und was Sie beachten sollten.

Zunächst ein paar Fakten: Lavendel gehört zu der Familie der Lippenblütler, ist ziemlich frostunempfindlich, bevorzugt trockenen Boden, wächst bis zu 60 cm hoch und wird als Duftstoff gerne bei der Parfumherstellung verwendet. Man verbindet ihn mit Frankreich, genauer mit der Provence, wo er so manches Postkartenmotiv ziert und als Symbol für eine ganze Region steht. Aber auch in deutschen Gärten wird er immer beliebter.
Während er im ersten Jahr der Anpflanzung oft noch sehr dicht und üppig blüht, bedarf es über die Jahre einer guten, aber einfachen Pflege um der Verholzung vorzubeugen.

Lavendel schneiden und pflanzen

Der im Mittelmeerraum beheimatete Lavendel findet dort perfekte Temperaturen und mit einem trockenen und kalkhaltigen Boden die optimalen Bedingungen zum wachsen. Darauf sollten Sie achten, wenn Sie Lavendel pflanzen. Das heißt: Generell ist der Halbstrauch robust, freut sich über viel Wärme und trockene und kalkhaltige Böden. Der richtige Lavendel Standort ist deshalb direkt in der Sonne. Beim Gießen und Düngen des Lavendels ist weniger hingegen mehr. Also gehen Sie lieber sparsam mit der Gießkanne vor. Düngen sollten Sie den Lavendel allenfalls im Frühjahr und dann auch mit dem richtigen Augenmaß. Generell wird Lavendel am besten im Frühjahr (meistens im März, wenn der Frost vorbei ist) und Sommer bis spätestens Mitte/Ende diesen Monats geschnitten. Als Faustregel für den Lavendelschnitt eignet sich dabei die „Ein-Drittel-Zwei-Drittel-Methode“. Bei dieser werden die Triebe mit einer geeigneten Schere im Frühjahr bis zu zwei Dritteln und im Sommer etwa ein Drittel zurückgeschnitten. Das geht einfacher, wenn man die Pflanze zunächst oben zusammenbindet und dann unterhalb der Schnur abschneidet. Dabei sollten Sie darauf achten, möglichst viele der Zweigabschnitte, die Blätter tragen, zu erhalten. Im Herbst sollten Sie Lavendel hingegen nicht schneiden. Denn auch wenn Lavendel winterhart ist, könnten Sie so seinen Winterschutz zerstören.

Entspannungstipp: Lavendel im Badewasser

Doch was kann man aus dem abgeschnittenen Lavendel machen? Hier gibt es viele Möglichkeiten. So kann Lavendel auch hervorragend zu Essig, Gewürzen, Tee oder Öl verarbeitet werden – oder dient in einem kleinen Säckchen als Duftkissen. Wir möchten Ihnen heute aber Lavendel als Stresslöser ans Herz legen. Denn besonders wohltuend ist Lavendel auch als Badezusatz. Dazu können Sie einfach ca. 50 g Lavendelblüten in einem Liter Wasser aufkochen und danach zehn Minuten weiterköcheln. Den abgesiebten Sud können Sie nun ins Badewasser geben. Jetzt kann die Entspannung beginnen: Geben Sie jetzt den Sud in Ihre volle Badewanne. Optimal entfaltet sich die Wirkung während einer Badezeit von ca. 1/2 Stunde und vor dem Schlafen. Wir wünschen viel Spaß bei der gelungene Auszeit vom stressigen Alltag.

Der Lohn für geleistete Arbeit

Hat man den Lavendel winterfest gemacht, kann auch das Gartenwerkzeug eine ausführliche Pflege vertragen. Um die Gartenschere wieder glänzen zu lassen und gleichzeitig zu schützen, eignet sich hervorragend die MELLERUD Polierpaste. Diese reinigt die Oberfläche und Schneiden der Schere und beugt langfristig Korrosion vor. Außerdem sorgt die Politur für einen exzellenten Wasserabperleffekt. Aber nicht nur der Gartenschere verleiht die Polierpaste neuen Glanz – auch Kühlschränke, Grills und Armaturen freuen sich über diese besondere Extrabehandlung.